Vor allem unsere weiblichen Mitarbeiterinnen fühlen sich sicher bei dem Thema angesprochen. Denn es fällt nicht jedem leicht, auf die wunderschönen lackierten Fingernägel während der Arbeitszeit zu verzichten. Es sieht eben gut aus.

Dennoch ist dies nicht zulässig. In den Hygiene-Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes heißt es:

  • Nagellack ist abzulehnen, weil er die Sichtbeurteilung der Nägel behindert und mit steigender Tragedauer die Kolonisation (Besiedlung von Krankheitserregern) auf den Nägeln zunimmt.
  • Die Bakteriendichte ist auf künstlichen Nägeln höher als auf natürlichen. Zugleich beeinträchtigen künstliche Nägel den Erfolg der Händehygiene und erhöhen die Perforationsgefahr für Einmalhandschuhe.
  • Nagellack ist nicht zulässig. Das Tragen künstlicher und gegelter Fingernägel ist unzulässig.

Diese Empfehlungen gelten nicht nur für Pflegepersonal. Ein Gerichtsurteil entschied, dass Belehrungen/ Dienstanweisungen dazu zulässig sind und vom Arbeitnehmer zu beachten sind. Auch z.B. eine Betreuungskraft, die im Kontakt mit den Bewohnern steht, muss sich an die Belehrung „Arbeitsschutz/ Hygiene“ halten und darf keinen Nagellack oder künstliche Fingernägel tragen.

Lesen Sie nach: https://www.springerpflege.de/hygiene/gericht-verbietet-lange-fingernaegel/16523630

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